Drei amtliche Register werden nun auf den Server des Verbandes kopiert und jede Nacht aufgefrischt: der Global LEI Index mit 3,4 Millionen Rechtsträgern in 307 Jurisdiktionen, das norwegische Enhetsregisteret mit 1,17 Millionen und der Melderegister-Index der US-Börsenaufsicht mit 982.648.
Eine Suche darin heißt nicht mehr, auf fremde Server zu warten. Eine Suche ohne Treffer brauchte eine halbe Sekunde je Quelle, denn um zu sagen, dass ein Datensatz fehlt, muss eine Datenbank alle lesen; jetzt sind es zwei bis acht Millisekunden.
Zwei Dinge kamen dazu. EDGAR lässt sich erstmals nach Firmennamen durchsuchen: Die Börsenaufsicht bietet keine Namenssuche für automatische Clients an, veröffentlicht aber den gesamten Index. Und ein Unternehmen, das sich umbenannt hat, ist unter dem alten Namen auffindbar — allein in EDGAR 56.108 frühere Namen, und meist ist genau das der Name, den jemand hat.